
Ein Liquiditätsplan ist ein Finanzdokument, das die Ein- und Auszahlungen eines Unternehmens über einen bestimmten Zeitraum, häufig über ein Jahr, prognostiziert. Er ist unerlässlich, um den Liquiditätsbedarf vorausschauend zu planen und Kontoüberziehungen zu vermeiden. Er ermöglicht es, den Betriebszyklus des Unternehmens zu visualisieren, die Entwicklung der Liquidität zu verfolgen, Engpässe zu erkennen und das Liquiditätsmanagement zu optimieren. Ein gut ausgearbeiteter Liquiditätsplan trägt zur finanziellen Stabilität des Unternehmens bei.
Ein Liquiditätsplan ist ein strategisches Instrument, das das Unternehmen bei seinen finanziellen Entscheidungen unterstützt. Sein Hauptnutzen liegt darin, dass er einen klaren und vorausschauenden Überblick über die Zahlungsströme bietet und so ein proaktives Management ermöglicht.
Der Liquiditätsplan hilft dabei, Zeiträume zu erkennen, in denen die Ausgaben die Einnahmen übersteigen. Diese Vorausplanung ist entscheidend, um Kontoüberziehungen oder Zahlungsverzögerungen zu vermeiden. Anhand der Liquiditätsprognosen lassen sich die erforderlichen Maßnahmen planen, wie beispielsweise die Aufnahme eines Kredits oder Verhandlungen mit Lieferanten.
💡 Tipp: Aktualisieren Sie Ihren Plan jeden Monat zu einem festgelegten Zeitpunkt, um unvorhergesehene Änderungen zu berücksichtigen.
Durch die monatliche Überwachung des Cashflows kann das Unternehmen finanzielle Ungleichgewichte erkennen. Dies ermöglicht es, die Lagerverwaltung anzupassen, Zahlungsfristen zu überarbeiten, den Personalbedarf zu berücksichtigen oder den Zahlungseingang von Kunden zu maximieren. Ein positiver Liquiditätsplan stärkt die Stabilität und die Glaubwürdigkeit gegenüber den Finanzpartnern.
Mit einem klaren Überblick über die Finanzlage können Führungskräfte ihre Investitionsvorhaben entsprechend anpassen. So lässt sich beispielsweise eine Phase mit Liquiditätsüberschuss nutzen, um einen Kredit zurückzuzahlen oder ein neues Projekt zu finanzieren.
Beispiel: Einen Liquiditätsüberschuss nutzen, um die Zinsaufwendungen für einen Kredit zu senken.
Der Liquiditätsplan bietet einen detaillierten Überblick über Ein- und Auszahlungen. Dies erleichtert die Liquiditätsüberwachung in Echtzeit, was unerlässlich ist, um bei Bedarf schnell Maßnahmen ergreifen zu können. Durch den Vergleich mit den tatsächlichen Ergebnissen wird er zu einem zuverlässigen Indikator für die Analyse von Abweichungen und die Verfeinerung von Prognosen.
Beispiele für zu beachtende Punkte:
Ein gut durchdachter Liquiditätsplan ist zudem ein wirksames Kommunikationsinstrument. Er ermöglicht es, Dritten wie Banken oder Investoren die Solidität des Unternehmens zu verdeutlichen. Er fügt sich nahtlos in einen Finanzplanund gibt den Partnern Sicherheit hinsichtlich der Tragfähigkeit und der Finanzführung des Unternehmens.
Der Liquiditätsplan fasst alle Ein- und Auszahlungen des Unternehmens monatlich zusammen und vergleicht sie miteinander. Er ermöglicht es, einen monatlichen Liquiditätssaldo zu ermitteln und einen kumulierten Saldo der Liquiditätslage des Unternehmens zu berechnen. Er schlüsselt somit jeden Monat die Ein- und Auszahlungen auf.

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Anhand der Liquiditätsübersicht kann das Unternehmen sofort seinen monatlichen Kassenbestand sowie den kumulierten Saldo von Monat zu Monat einsehen. So lässt sich sicherstellen, dass die verfügbaren liquiden Mittel ausreichen, um die anstehenden Ausgaben zu decken.
Die Tabelle ermöglicht es vor allem,einen negativen Saldo zu antizipieren und eine Lösung zu finden, um dieses Defizit vor der Unternehmensgründung auszugleichen. Wenn der Liquiditätsplan nämlich einen negativen Saldo aufweist, ist es unerlässlich, die Strategie anzupassen. So vermeidet man, die Geschäftstätigkeit mit dem Risiko einer drohenden Liquiditätskrise aufzunehmen.
Der Liquiditätsplan ermöglicht somit einen klaren Überblick über die Geschäftstätigkeit und hilft, Risiken vorzubeugen. Dieses Dokument bildet daher eine wichtige Grundlage für die Festlegung der Unternehmensstrategie und das Risikomanagement. Es dient zudem der Kommunikation zwischen den verschiedenen Interessengruppen des Unternehmens und ermöglicht es, dessen Wachstum zu planen.
Ein schlecht gesteuertes Cashflow-Management kann für ein Unternehmen schnell zu erheblichen Schwierigkeiten führen und dessen finanzielle Stabilität sowie seine Fähigkeit, den normalen Geschäftsbetrieb aufrechtzuerhalten, gefährden. Hier sind die wichtigsten Risiken, die mit einem ineffizienten Cashflow-Management verbunden sind.
Ein negativer Cashflow entsteht, wenn die Auszahlungen die Zahlungseingänge übersteigen, sodass dem Unternehmen keine liquiden Mittel mehr zur Verfügung stehen. Diese Situation kann folgende Folgen haben:
Eine schlecht kontrollierte Liquidität wirkt sich unmittelbar auf die finanzielle Gesundheit des Unternehmens aus:
💡 Praktischer Tipp: Aktualisieren Sie Ihren Liquiditätsplan regelmäßig, um Schwankungen im Cashflow genau im Blick zu behalten und Engpässe frühzeitig zu erkennen.
Ein proaktives Cash-Management ist unerlässlich, um diese Risiken zu vermeiden:
💬 Zusammenfassung: Ein gut geführtes Cash-Management beschränkt sich nicht nur darauf, die Zahlungsströme auszugleichen. Es ermöglicht auch, Wachstumschancen zu nutzen und langfristige Stabilität zu gewährleisten.
Eine strenge Überwachung des Liquiditätsplans gewährleistet eine optimale Steuerung der Finanzströme und ermöglicht es, Schwierigkeiten frühzeitig zu erkennen. Hier sind die wichtigsten Schritte, die zu beachten sind:
Aktualisieren Sie die Ein- und Auszahlungen in Ihrer Liquiditätsübersicht jeweils am Ende der Woche oder am Monatsende. So können Sie die tatsächlichen Beträge mit den Prognosen im Liquiditätsbudget vergleichen.
💡 Tipp: Passen Sie das Format Ihrer Tabelle an, damit Sie neue Einnahmen oder Ausgaben leichter hinzufügen können.
Ermitteln Sie Abweichungen zwischen den Prognosen und den tatsächlichen Ergebnissen, um die Auswirkungen auf Ihren Cashflow vorwegzunehmen. Ein Minus in einer Spalte kann auf einen Zahlungsverzug eines Kunden oder auf Ausgaben hinweisen, die höher sind als die erwarteten Zahlungseingänge. Analysieren Sie diese Unterschiede, um Ihre Strategien anzupassen.
💬 Beispiel: Wenn die eingegangenen Einnahmen hinter den Erwartungen zurückbleiben, überprüfen Sie die Zahlungsfristen und passen Sie Ihre nicht vorrangigen Ausgaben an.
Wählen Sie eine Planungssoftware wie Fygr oder eine Vorlage für einen Finanzplan, um die Nachverfolgung zu vereinfachen. Mit diesen Tools lassen sich Finanzberechnungen automatisieren und die Entwicklung Ihrer Finanzen und Umsätze in Echtzeit visualisieren.
Fygr ist eine Software für das Cash-Management, mit der Sie unter anderem ganz einfach einen Liquiditätsplan erstellen können. Wir unterstützen bereits mehrere Tausend Kunden bei ihrem täglichen Cash-Management.
Eine genaue Überwachung ermöglicht es, bei negativen Liquiditätsschwankungen schnell zu reagieren. Zum Beispiel:
💡 Zur Erinnerung: Bei Anpassungen müssen Sie Ihre prognostizierte Bilanz und Ihren kurzfristigen Finanzbedarf berücksichtigen. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Einhaltung eines Liquiditätsplans eine regelmäßige Aktualisierung der Daten, eine Analyse der Abweichungen und den Einsatz geeigneter Tools erfordert. Dieser Prozess gewährleistet eine solide Finanzverwaltung und sichert die Zukunft des Unternehmens.
Bei der Auswertung eines Liquiditätsplans muss man sowohl die Einnahmen- als auch die Ausgabenposten eines bestimmten Monats berücksichtigen. Außerdem sollte man die Tabelle dynamisch betrachten.
Hier sind einige bewährte Vorgehensweisen, mit denen Sie Ihren Liquiditätsplan optimal nutzen und Fehler vermeiden können.
Ein vorläufiger Liquiditätsplan muss realistisch sein, damit realisierbare Prognosen erstellt werden können. Dabei geht es sowohl um die Glaubwürdigkeit des Unternehmens gegenüber potenziellen Investoren als auch um eine gute Vorausplanung seiner Liquidität.
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Die regelmäßige und genaue Erstellung eines Liquiditätsplans ist ziemlich zeitaufwendig.
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